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Demosthenes
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Demosthenes (griechisch ÎΡΟοĎθÎÎ˝ÎˇĎ DÄmosthĂŠnÄs, lateinisch und deutsch DemĂłsthenes; * 384 v. Chr.; â 322 v. Chr. in Kalaureiacite-ref-1[1]) war einer der bedeutendsten griechischen Redner (Rhetoren). Nach dem Philokratesfrieden des Jahres 346 v. Chr. stieg er zum fĂźhrenden Staatsmann Athens auf. Diese Position konnte er bis zur Harpalosaffäre 324 v. Chr. behaupten.
Contents
⢠Leben
⢠Lebensende (322)
⢠Werke
⢠Fortleben
⢠Ausgaben
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Anmerkungen
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Leben
Kindheit, Jugend und Ausbildungsjahre (384â354)
Mit sieben Jahren verlor Demosthenes seinen Vater, einen wohlhabenden Schwert- und MĂśbelfabrikanten gleichen Namens, der ihm einige Ergasterien mit 30 Sklaven hinterlieĂ. Bis zu seiner MĂźndigkeit stand er unter Vormundschaft von drei durch den Vater testamentarisch bestimmten Verwandten, Aphobos, Demophon und Therippides, die in den Augen des Demosthenes das VermĂśgen schlecht verwalteten und groĂe Teile verwirtschafteten. So war es seine Mutter Kleobule allein, die ihn mit Sorgfalt aufzog und fĂźr seine grĂźndliche Ausbildung sorgte.
Das Erlebte mag ihn mit veranlasst haben, die Redekunst zu erlernen. Als seine Lehrer werden unterschiedliche PersÜnlichkeiten ßberliefert. Laut Cicero, Quintilian und Hermippos ging er bei Platon in die Lehre.cite-ref-2[2] Lukian zählt Aristoteles, Theophrast und Xenokrates zu seinen Lehrern.cite-ref-3[3] Allgemein sieht man nach Plutarch in Isaios, einem wohl auf Erbrecht spezialisierten Redner, den Lehrer des jungen Demosthenes.cite-ref-4[4]
Seine schwächliche Stimme und Konstitution, die ihn zum Redner nicht prädestinierten und ihm den Spitznamen ÎÎŹĎÎąÎťÎżĎ (âWeichling, Schwächlingâ) einbrachten, Ăźberwand er durch ausdauerndes Training (etwa durch das Lesen langer Texte mit Kieselsteinen im Mundcite-ref-5[5]) zumindest fĂźr vorbereitete Reden, in unvorbereiteten Reden behielt er seine rednerische Schwäche hingegen.cite-ref-6[6]
Im Alter von zwanzig Jahren klagte er die Verwalter seines Erbes der Veruntreuung an und erreichte die Verurteilung des einen Vormunds. In den beiden anderen Fällen kam es wohl zu einem Vergleich. Insgesamt konnte er nur einen Teil des verlorenen Erbes zurßckgewinnen. Erhalten ist seine Rede Gegen Aphobos, die zahlreiche Details zu WertschÜpfung und Produktion attischer Ergasterien sowie zur VermÜgensverwaltung des 4. Jahrhunderts v. Chr. liefert.
Die gewonnene Bekanntheit und die erworbenen Kenntnisse nutzte er in der Folge, um sich jungen Männern in ähnlicher Lage als Logograph anzubieten.
Politische Betätigung bis zum Tod des KĂśnigs Philipp von Makedonien (354â336)
Im Jahre 354 betätigte sich der 30-jährige Demosthenes erstmals als Redner in einer Angelegenheit, die den Staat betraf â in der Rede Ăźber die Symmorien. Bereits zuvor, in seiner Rede Gegen Androtion und in weiteren nachfolgenden politischen Prozessen, trat er als Gefolgsmann des Eubulos auf. Später wechselte er die Seite und forderte angesichts der wachsenden Macht Philipps II. von Makedonien 348 v. Chr. in seiner 3. Olynthische Rede, ĂźberschĂźssige Gelder nicht mehr Ăźber die Kasse fĂźr Schauspielgelder den BĂźrgern zukommen zu lassen, sondern fĂźr militärische Zwecke zu verwenden. 346 v. Chr. gehĂśrte er mit Philokrates und Aischines der zehnkĂśpfigen Athener Delegation an, die in Pella mit Philipp einen Friedensvertrag abschloss. Auch Demosthenes trat in seiner Friedensrede fĂźr diesen Vertrag ein, klagte aber später mit seinen Gefolgsleuten â darunter Hypereides â ihre Mitgesandten, allen voran Aischines, an.
Zum fĂźhrenden Staatsmann Athens aufgestiegen, schmiedete Demosthenes ein BĂźndnis gegen Philipp. Dieses BĂźndnis unterlag Philipp 338 v. Chr. in der Schlacht von Chaironeia. Trotzdem konnte Demosthenes seine Stellung behaupten.
Politisches Wirken unter der Herrschaft Alexanders des GroĂen (336â322)
330 v. Chr. gewann er als Verteidiger des Ktesiphon, der 336 v. Chr. die Bekränzung Demosthenesâ zu den Dionysien im Theater beantragt hatte und gegen den Aischines deshalb eine Graphe paranomon (ÎłĎÎąĎá˝´ ĎÎąĎινĎÎźĎν âKlage gegen gesetzwidrige Gesetze oder BeschlĂźsseâ) anstrengte, einen spektakulären Prozess gegen Aischines als Ankläger. Die in diesem Prozess gehaltenen Reden Gegen Ktesiphon von Aischines und FĂźr Ktesiphon von Demosthenes (18. Rede, auch Kranzrede genannt) galten in der Antike als Meisterwerke der Rhetorik.
324 v. Chr. flĂźchtete der Schatzmeister Alexanders des GroĂen, Harpalos, nach Athen. Nach seiner Verhaftung ergab eine ĂberprĂźfung, dass ein Teil der von ihm mitgebrachten Gelder fehlte. Der mit der Untersuchung von Demosthenes selbst beauftragte Areiopag verkĂźndete als Ergebnis, Demosthenes hätte 20 Talente fĂźr die Fluchthilfe erhalten. Dies nutzte Hypereides, um Demosthenes zu stĂźrzen, der daraufhin zu 50 Talenten verurteilt wurde und wegen Zahlungsunfähigkeit ins Gefängnis kam, aus dem er flĂźchtete.
Lebensende (322)
Nach dem Tod Alexanders (323 v. Chr.), der seit 336 v. Chr. seine Auslieferung gefordert hatte, kehrte Demosthenes aus dem Exil zurĂźck und unterstĂźtzte erneut die antimakedonische Partei. Als Athen gegen den makedonischen Statthalter Antipatros im Lamischen Krieg 322 v. Chr. unterlag, nahm sich der durch seine Reden gegen die Monarchie bekannte Demosthenes nach kurzer Flucht das Leben, um einer unmittelbar drohenden Verhaftung zu entgehen.
Werke
Unter dem Namen Demosthenes sind 61 Reden, 6 Briefe und 56 Prooimien (hier: Bausteine fĂźr Reden) Ăźberliefert:
Reden vor der Volksversammlung (1â17)
In seiner ersten Rede vor der Volksversammlung, Ăber die Symmorien (14.), schlägt Demosthenes vor, das Gesetz Ăźber die Steuergenossenschaften effektiver zu gestalten. Daneben kämpft er (noch ganz im Sinne von Eubulos) gegen eine mit der Warnung vor angeblichen persischen RĂźstungen geschĂźrte Kriegshysterie.
Seit der auĂenpolitischen Wende, fĂźr die ungefähr zwei Jahrzehnte vorher Isokrates mit dem Plataikos und der Rede des Archidamos warb, verbanden sich immer wieder Athen und Sparta, während die kleineren peloponnesischen Staaten bei Theben Schutz vor Sparta suchten. Demosthenes versucht in der Rede Ăber die Megalopoliten (16.) diese Strukturen aufzubrechen. Das ist der erste Schritt zum BĂźndnis mit Theben, das schlieĂlich vor Chaironeia zustande kam.
In der Rede fĂźr die Freiheit der Rhodier (15.) fordert Demosthenes, die vertriebenen rhodischen Demokraten zu unterstĂźtzen, und beschwĂśrt dazu alte Seebundsphantasien.
Die Sammlung der Reden gegen Philipp (1â12)
Die Erste Rede gegen Philipp (4.) entstand vielleicht noch vor der Rede fßr die Freiheit der Rhodier. Da davon das ganze Demosthenesbild abhängt, ist diese Frage in der Literatur heià umkämpft.
Die Olynthischen Reden (1.â3.) entstanden 349. Der Streit um die Verwendung der Schauspielgelder ist in ihnen neben dem Aufruf zum Kampf gegen Philipp das Hauptthema.
In der Rede Ăber den Frieden (5.) verurteilt Demosthenes den 346 geschlossenen Philokratesfrieden, fordert jedoch auf, sich an seine Bestimmungen zu halten, bis man neue VerbĂźndete gefunden hat.
Die Zweite Rede gegen Philipp (6.) ist ein Bericht Ăźber eine Gesandtschaftsreise nach Messene und Argos, zwei Staaten, die bei Philipp Schutz vor Theben und Sparta suchten.
343 v. Chr. hatte Athen eine Gruppe von Kolonisten zur Halbinsel Chersones ausgesandt. Dabei gerieten sie in Konflikte mit der dort ansässigen BevÜlkerung, in die sich Philipp einmischte. Daraufhin wollten einige den Anfßhrer der Kolonisten, Diopeithes, abberufen, in Athen vor Gericht stellen und so den Frieden mit Philipp wahren. Dagegen wandte sich Demosthenes in der Rede ßber die Angelegenheiten in der Chersones (8.).
Die Rede Ăber Halonnesos (7.) stammt von Hegesippos, der als 11. Rede Ăźberlieferte Brief Philipps und die Antwort in der 12. Rede stammen aus der Philippika des Anaximenes von Lampsakos.
Die Dritte Rede gegen Philipp (9.) ist die leidenschaftlichste, hasserfĂźllteste. Die Vierte Rede gegen Philipp (10.) entspricht im Schlussteil weitgehend der Chersones-Rede. Bemerkenswert ist die im Mittelteil diskutierte MĂśglichkeit, von den Persern im Kampf gegen Philipp unterstĂźtzt zu werden.
Reden aus Prozessen wegen gesetzwidriger Anträge (18â26)
Die Rede Gegen Leptines (20.) hielt Demosthenes 355 v. Chr. fĂźr den Sohn des zwei Jahre zuvor gefallenen Chabrias. Chabrias war mit der Atelie, der Freiheit von Abgaben fĂźr sich und seine Nachfahren, ausgezeichnet worden. Leptines hatte folgendes Gesetz durchgesetzt: âEs soll niemand die Atelie besitzen, mit Ausnahme der Nachkommen der TyrannenmĂśrder Harmodios und Aristogeiton, noch soll es fernerhin erlaubt sein dieselbe zu verleihen.â (160) Er wurde angeklagt, einen gesetzwidrigen Antrag gestellt zu haben. â Demosthenesâ Rede enthält kluge staatsphilosophische Ăberlegungen: Leptinesâ Gesetz beschneidet die Rechte des Volkes, indem es auch fĂźr die Zukunft die Verleihung der Atelie verbietet. Mit der Verleihung der Atelie sei man eine Verpflichtung eingegangen. Hier erinnert Demosthenes daran, dass die wiederhergestellte Demokratie die Schulden zurĂźckzahlte, die die DreiĂig bei den Spartanern zur Bekämpfung der Demokraten aufnahm (11 ff.).
Die Reden Gegen Androtion (22.) und Gegen Timokrates (24.) wurden von Diodoros, einem einfachen BĂźrger, gehalten. Demosthenes hatte als Redenschreiber die Aufgabe, ihm Worte in den Mund zu legen, die von den Hintermännern der Klagen ablenkten und sie als Privatrache erscheinen lieĂen. Der einfache Mann aus dem Volke sollte die Richter wegen angeblicher Ăbergriffe von Androtion bei der Steuereintreibung erzĂźrnen und so die Verurteilung von Androtion und Timokrates (der sich mit einer Gesetzesvorlage fĂźr Androtion eingesetzt hatte) erreichen.
Aristokrates hatte ein Gesetz eingebracht: âSo jemand den Charidemos ums Leben bringt, soll er im Bundeslande Ăźberall aufgegriffen werden kĂśnnen.â (16) Der solchermaĂen unter Schutz gestellte war ein gerissener SĂśldnerfĂźhrer, der die Macht in Thrakien an sich gerissen hatte. â Die Rede Gegen Aristokrates (23.) soll zeigen, dass der Vorschlag von Aristokrates gesetzwidrig und nachteilig fĂźr den Staat ist. Zudem sei Charidemos einer solchen Ehre unwĂźrdig. Zum ersten Punkt bringt er eine ausfĂźhrliche Darstellung der fĂźr alle mĂśglichen Fälle eines gewaltsamen Todes gĂźltigen Gesetze und zuständigen Gerichte (19â99, hier gibt er ein ganzes juristisches Handbuch!); zum zweiten eine Kritik der Athener Politik in Nordgriechenland (100â143) und zum dritten eine Geschichte der TreuebrĂźche und Verrätereien von Charidemos (148â183). Am Schluss findet sich ein zu dem bisherigen, sachlichen Stil der Rede nicht passender Ausfall gegen sich bereichernde Politiker.
Gegen Meidias (21.) ist ein vermutlich aus dem Nachlass verÜffentlichter Entwurf einer nie gehaltenen Rede. Der reiche und mächtige Meidias hatte Demosthenes, der 348 v. Chr. Chorege bei den Dionysien war, auf der Bßhne des Theaters geschlagen.
Die Reden Ăber die âTruggesandtschaftâ (19.) und FĂźr Ktesiphon (18., Kranzrede) richten sich gegen Aischines.
Reden aus Privatprozessen (27â59)
Vormundschaftsprozesse (27â31)
Die Rede Gegen Aphobos I (27.) enthält die Vormundschaftsrechnung, mit der Demosthenes den angeblich an ihm begangenen Betrug nachzuweisen versucht. In Gegen Aphobos II (28.) berichtet er von einem Antidosisverfahren, mit dem er um seine Ansprßche gebracht werden sollte.
Aus den beiden Reden Gegen Onetor (30. und 31.) geht hervor, dass Demosthenes zwar den Prozess gegen Aphobos gewann, aber dennoch nicht (oder wenigstens nicht gleich und in vollem Umfang) von diesem Geld bekam. Noch bevor der Prozess gegen Aphobos entschieden wurde, lieà sich Aphobos scheiden, und als Demosthenes nach dem Urteil seinen Besitz pfänden wollte, kam ihm dessen ehemaliger Schwager, der schwerreiche Onetor zuvor. Er behauptete, das entsprechende Grundstßck stehe ihm zu, da Aphobos nach der Scheidung die Mitgift zurßckzahlen mßsse. Demosthenes versucht dagegen zu zeigen, dass in Wirklichkeit gar keine Scheidung stattfand.
Der Streit um das Erbe des Bankiers Pasion (36 und 45)
Demosthenes schrieb, vermutlich 350 v. Chr., die Rede Fßr Phormion (36.), fßr einen ehemaligen Sklaven von Pasion, der gemäà einer testamentarischen Verfßgung dessen Witwe geheiratet hatte und das Geschäft weiterfßhrte. Gegner in diesem Prozess war Pasions Sohn Apollodoros.
Ein Jahr später beschuldigte Apollodoros Stephanos, im Prozess gegen Phormion falsch ausgesagt zu haben; diese Rede (Gegen Stephanos [45.]) schrieb wiederum Demosthenes. Der Grund fßr diesen ungewÜhnlichen Wechsel zur Gegenpartei bestand vermutlich darin, dass Apollodoros als Mitglied des Rates das Risiko auf sich genommen hatte, die Verwendung der Schauspielgelder fßr Kriegszwecke zu beantragen.
Aufgrund dieser einen Rede wurden auch sechs weitere, von Apollodorus gehaltene und von ihm oder einem unbekannten Logographen geschriebene Reden in der Sammlung der Demosthenesreden Ăźberliefert.
Weitere Reden aus Privatprozessen
In Gegen Zenothemis (32.) geht es um BetrĂźger, die dieselbe Schiffsladung zweimal verkauften und um nicht entdeckt zu werden, ein Loch in die Schiffswand schlugen.
Bei der ĂberprĂźfung der BĂźrgerrolle hatte Eubulides als Vorsteher des Dorfes Halimus die Streichung von Euxitheos durchgesetzt. Dieser klagt ihn deshalb in Gegen Eubulides (57.) an: Eubulides wollte sich an ihm rächen, weil er mit seiner Aussage bewirkte, dass er in einem anderen Prozess unterlag.
Festreden (60 und 61)
Der antike Demosthenesherausgeber (vermutlich Kallimachos) wollte neben den beratenden Reden und Gerichtsreden die Sammlung mit ein paar Prunk- oder Festreden abrunden. Der Erotikos (61.) stammt sicher nicht von Demosthenes, während der Epitaphios (60.) vielleicht tatsächlich die 338 v. Chr. von Demosthenes fßr die bei Chaironeia Gefallenen gehaltene Rede ist.
Fortleben
280 v. Chr., 42 Jahre nach seinem Tod, wurde in Athen eine Porträtstatue des Redners Üffentlich aufgestellt, die in mehreren rÜmischen Kopien ßberliefert ist.cite-ref-7[7] Wegen ihrer gesicherten Datierung gilt sie als Hauptwerk der Skulptur des frßhen Hellenismus.
Cicero schätzte Demosthenes sehr hoch. Er plante eine Ăbersetzung der Kranzrede, dazu ist eine Einleitung erhalten. Seine Reden gegen Marcus Antonius nannte er nach dem Vorbild von Demosthenesâ Invektiven gegen Philipp von Makedonien Philippische Reden. Danach ist der Begriff der âPhilippicaâ zum GeflĂźgelten Wort geworden.cite-ref-8[8]
Gegen die Auffassung von Demosthenes als Kämpfer fßr die Freiheit erhoben sich spätestens nach dem Erscheinen von Droysens Alexanderbiographie (1833) Stimmen, die in seinem Kampf einen aussichtslosen Widerstand gegen die Einigung Griechenlands sahen.
Die US-amerikanische Präsidentschaftskandidatin des Jahres 1872 Victoria Woodhull berief sich auf ihre Visionen hinsichtlich des antiken griechischen Redners, um ihre politischen Ăberzeugungen zu unterstreichen.cite-ref-10[10]
Ausgaben
⢠Mervin R. Dilts: Demosthenis Orationes. Vier Bände, Oxford 2002â2009 (maĂgebliche Textausgabe).
⢠Demosthenes: Politische Reden. Ăbersetzt und herausgegeben von Wolfhart Unte. Reclam, Stuttgart 2010 (enthält die Reden 1â10 mit Ausnahme der von Hegesippos stammenden 7. Rede).
⢠Demosthenes: Rede fĂźr Ktesiphon Ăźber den Kranz. Erläutert und mit einer Einleitung versehen von Hermann Wankel. Winter, Heidelberg 1976, ISBN 3-533-02557-8 und ISBN 3-533-02558-6 (maĂgeblicher und umfassender Kommentar).
⢠Demosthenes: Rede fßr Ktesiphon ßber den Kranz. Mit kritischen und erklärenden Anmerkungen herausgegeben und ßbersetzt von Walter Zßrcher (= Texte zur Forschung. Band 40). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1983, ISBN 3-534-08340-7.
⢠Demosthenes: Reden zur Finanzierung der Kriegsflotte. Gegen Euergos und Mnesibulos, Gegen Polykles, Ăber den trierarchischen Kranz. Herausgegeben, eingeleitet und Ăźbersetzt von Christos Karvounis. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2007, ISBN 978-3-534-19347-9.
⢠Demosthenes: Ausgewählte Reden. Verdeutscht von Anton Westermann. Langenscheidtsche Verlagsbuchhandlung, Berlin 1855â1911.
⢠Demosthenes: Rede Ăźber die Krone. Ăbersetzt von Friedrich Jacobs. Herausgegeben von Max Oberbreyer. Leipzig 1877 (schĂśnere Ăbersetzung der Kranzrede).
⢠Dieter Irmer: Demosthenes 54, 11â12: ein medizinisches âGutachtenâ. In: Medizinhistorisches Journal. Band 2, 1967, S. 54â62.
Literatur
Ăbersichtsdarstellung
⢠Evangelos Alexiou: Demosthenes. In: Bernhard Zimmermann, Antonios Rengakos (Hrsg.): Handbuch der griechischen Literatur der Antike. Band 2: Die Literatur der klassischen und hellenistischen Zeit. C. H. Beck, MĂźnchen 2014, ISBN 978-3-406-61818-5, S. 799â825.
Gesamtdarstellungen und Untersuchungen
⢠Christos Karvounis: Demosthenes. Studien zu seinen Demegorien orr. XIV, XVI, XV, IV, I, II, III (= Classica Monacensia. Band 24). Gunter Narr Verlag, Tßbingen 2002, ISBN 3-823-34883-3 (Dissertation).
⢠Gustav Adolf Lehmann: Demosthenes von Athen. Ein Leben fßr die Freiheit. Beck, Mßnchen 2004, ISBN 3-406-51607-6.
⢠Gunther Martin: The Oxford Handbook of Demosthenes. Oxford University Press, Oxford 2019, ISBN 978-0-19-871385-2 (Rezension auf H-Soz-Kult).
⢠Iris Samotta: Demosthenes. Francke, Tßbingen 2010, ISBN 978-3-8252-3407-2.
⢠Ulrich Schindel (Hrsg.): Demosthenes. Band 350 der Reihe "Wege der Forschung", Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1987, ISBN 3-534-05712-0.
⢠Raphael Sealey: Demosthenes and his time. A study in defeat. Oxford University Press, New York 1993, ISBN 0-19-507928-0.
⢠Wolfgang Will: Demosthenes (= Gestalten der Antike). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2013, ISBN 978-3-534-25335-7.
⢠Julia Witte: Demosthenes und die Patrios Politeia. Von der imaginären Verfassung zur politischen Idee. Habelt, Bonn 1995, ISBN 3-7749-2706-5.
⢠Ian Worthington (Hrsg.): Demosthenes. Routledge, London/New York 2000, ISBN 0-415-20456-9.
⢠Ian Worthington: Demosthenes of Athens and the Fall of Classical Greece. Oxford University Press, Oxford 2013, ISBN 978-0-19-993195-8 (Rezension im Bryn Mawr Classical Review; Rezension in sehepunkte).
Rezeption
⢠Bernhard HuĂ: Demosthenes. In: Peter von MĂśllendorff, Annette Simonis, Linda Simonis (Hrsg.): Historische Gestalten der Antike. Rezeption in Literatur, Kunst und Musik (= Der Neue Pauly. Supplemente. Band 8). Metzler, Stuttgart/Weimar 2013, ISBN 978-3-476-02468-8, Sp. 351â360.
Weblinks
Commons
: Demosthenes
â Mediensammlung
Wikisource: Demosthenes
â Quellen und Volltexte (deutsch)
Wikisource:
ÎΡΟοĎθÎνΡĎ
â Quellen und Volltexte (griechisch)
⢠Literatur von und ßber Demosthenes im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Werke von und ßber Demosthenes in der Deutschen Digitalen Bibliothek
⢠Demosthenesâ Werke in englischer Ăbersetzung
⢠Demosthenis Oratorum Graeciae principis Opera, quae ad nostram aetatem peruenerunt, omnia: in quinq[ue] divisa partes ⌠/ unĂ cum Vlpiani Rhetoris Commentarijs, Ă Graeco in Latinum sermonem conuersa, per Hieronymvm VVolfivm Oetingensem. â Basileae: Oporinus, 1549. Digitalisierte Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek DĂźsseldorf (5 Bände, lateinische Ăbersetzung)
Anmerkungen
cite-note-22. â Cicero, Brutus 35; Quintilian, Institutio oratoria 10, 1, 6. 76; bei Plutarch, Demosthenes 5.
cite-note-33. â Lukian, Lob des Demosthenes 12.
cite-note-44. â Plutarch, Demosthenes 5.
cite-note-55. â Plutarch, Demosthenes 11; ZEIT online: Biografie: Die Macht des Wortes
cite-note-66. â Plutarch, Demosthenes 4 und 6â8; siehe auch Franz Kiechle: Demosthenes 2). In: Der Kleine Pauly (KlP). Band 1, Stuttgart 1964, Sp. 1484â1487 (hier: Sp. 1484).
cite-note-77. â Reinhard Lullies: Bildnisstatue des Demosthenes von Polyeuktos. In: Karl Schefold (Hrsg.): Die Griechen und ihre Nachbarn (= Propyläen-Kunstgeschichte. Band 1). Propyläen-Verlag, Berlin 1967, S. 195 Abb. 120.
cite-note-88. â Bereits der Kirchenvater Hieronymus verwendet ihn. â Georg BĂźchmann: GeflĂźgelte Worte. Der Zitatenschatz des deutschen Volkes, gesammelt und erläutert von Georg BĂźchmann, fortgesetzt von (âŚ), durchgesehen von Alfred Grunow. 31. Auflage. Haude & Spenersche Verlagsbuchhandlung, Berlin 1964, S. 507.
cite-note-99. â Ferdinand Peter Moog: Galen liest âKlassikerâ â Fragmente der schĂśngeistigen Literatur des Altertums im Werk des Pergameners. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift fĂźr Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 36/37, 2017/2018 (2020), S. 7â24, hier: S. 17 f. (Der Redner Demosthenes).
cite-note-1010. â Helen Lefkowitz Horowitz: Victoria Woodhull, Anthony Comstock, and Conflict over Sex in the United States in the 1870s. In: The Journal of American History. Band 87, 2002, S. 403â434, hier S. 413; Barbara Goldsmith: Other Powers: The Age of Suffrage, Spiritualism, and the Scandalous Victoria Woodhull. Harper Perennial, New York City 1998, passim, bes. S. 191. 210. 276; Victoria Woodhull auf Britannica online (abgerufen am 15. Februar 2024).